Seid ehrlich! Sicher fuchst es euch doch manchmal auch, nicht zu wissen, was euer Hund gerade alleine zu Hause treibt, während ihr arbeiten seid! Liegt er brav in seinem Körbchen oder räumt er die Mülltonne aus? Sitzt ihr nicht manchmal auch unruhig im Hotelrestaurant, während euer Vierbeiner im Zimmer wartet und fragt euch, ob er müde von der Wanderung schläft oder jaulend an der Zimmertür kratzt? Und kennt ihr nicht auch das Gefühl dieser inneren Unruhe als frisch gebackener Welpenbesitzer? Kann ich unbesorgt das Haus verlassen oder wird der kleine Rüpel dann alles auf den Kopf stellen? Welcher Anblick erwartet mich, wenn ich wieder komme? Hat der kleine Rabauke den Teppich gefressen, die Blumen von der Fensterbank gerissen oder die Tür angeknabbert? Laufen die Nachbarn schon Amok, weil euer Vierbeiner den ganzen Tag bellend hinter der Tür gestanden hat oder haben sie schon den Tierschutz verständigt? 😉 Da können wir uns so einige Horrorszenarien ausmalen und einige werden sie sicher auch schon erlebt haben.

 

Nun gibt es eine Lösung die zwar nicht hundertprozentig verhindert, dass euer Hund Unsinn anstellt, aber die euch zumindest ein sicheres Gefühl gibt, dass zu Hause alles in Ordnung ist, wenn ihr nicht da seid.

 

Wir hatten das Glück, dass uns die Karkalis Communications GmbH angeboten hat, eine Lösung für dieses Problem ausgiebig unter die Lupe zu nehmen – die Furbo Hundekamera. Da wir als IT’ler immer an neuer Technik interessiert sind und selber eine kleine Kamera in unser Heimnetzwerk eingebaut hatten als Holly klein war, haben wir das Angebot gerne angenommen. Deshalb gibt es nachfolgend unseren Furbo Hundekamera Test für euch!

 

Furbo Zubehör
Furbo mit Zubehör und Smartphone-App

Die Furbo Hundekamera || Furbo Dog Camera

Die Furbo Hundekamera ist ein System zur Fernüberwachung eures Hundes, wenn ihr nicht zu Hause seid. Das System besteht zum einen aus der Kamera selbst sowie einer App fürs Smartphone für den Fernzugriff. Damit Kamera und App miteinander kommunizieren können, muss Furbo ins lokale WLAN eingebunden werden und das Smartphone über eine Internetverbindung verfügen.

 

Furbo könnt ihr an einem beliebigen Ort in euren vier Wänden aufstellen; einzige Voraussetzung ist, dass dort ein Stromanschluss vorhanden sein muss. Mit der App auf eurem Handy könnt ihr dann sehen, was euer Hund zu Hause treibt.

 

Überwachungskamera Hund
Wir testen gemeinsam – so sieht das Übertragungsbild aus. Auflösung bei 720dpi.

 

Furbo verfügt über eine 2-Wege-Kommunikation, d. h. ihr könnt euren Hund zu Hause hören und gleichzeitig mit ihm sprechen. Wenn euer Hund brav ist, könnt ihr ihm mit Furbo sogar ein Belohnungsleckerchen zuwerfen. Wenn ihr wisst, dass euer Hund gerne bellt, wenn er alleine ist, lässt sich ein Bell-Alarm einschalten und ihr könnt mittels der Sprachfunktion euren Hund beruhigen.

 

So die Theorie. Und wie sieht das Ganze nun in der Praxis aus?

 

Hundeüberwachungskamera
Hallo Furbo – wer bist denn du?

Der Furbo Praxistest – Einrichtung der Kamera

 

Da Holly, wenn sie alleine ist, meistens im Wohnzimmer liegt, haben wir uns entschieden, unseren Furbo auch dort zu platzieren. Durch sein ansprechendes Design integriert er sich harmonisch in die Wohnlandschaft. Das Netzkabel ist ausreichend lang dimensioniert, so dass wir auch die nächste Steckdose gut erreichen können.

Die Installation und Einrichtung von Furbo funktioniert problemlos. Eine Mini-Anleitung erklärt die ersten Schritte und es lässt sich eigentlich nichts falsch machen. Die Bedienung der App ist selbsterklärend.

 

Furbo Kameratest
Lass mal loslegen!

Ein Einführungsvideo zeigt die Nutzung der Leckerlifunktion und es macht Sinn diese Schritte zu beherzigen und den Hund langsam daran zu gewöhnen. Die Automatik, die das Leckerli in hohem Bogen aus Furbo herauswirft, macht naturgemäß ein paar Geräusche. Das ist kein wirklicher Krach, aber es summt und klackt ein wenig, wenn der Mechanismus aktiviert wird. Holly hat Furbo deshalb sehr misstrauisch beäugt und hält auch immer noch etwas unsicher Abstand.

 

Furbo
Wo bleibt denn das Leckerli?

Für weitere Fragen gibt es eine Hilfe-Funktion und die Möglichkeit, direkt über die App Kontakt zum Hersteller aufzunehmen.

 

Und was macht mein Hund nun, wenn er alleine ist?

 

Nachdem wir nun die Kamera und die App eingerichtet haben, geht es an die eigentliche Nutzung. Also Kamera an und nichts wie raus aus dem Haus – natürlich ohne Hund.

 

Furbo
Furbo Optik

Nach einer Weile, ich bin gute 2 Stunden außer Haus, ist es Zeit die Furbo App zu starten und nachzusehen, was Holly so treibt. Beruhigt stelle ich fest, dass sie es sich auf ihrem Lieblingsplatz auf der Couch gemütlich gemacht hat. Ich bin mir nicht sicher, ob es sie nicht erschreckt, wenn ich die Sprachfunktion nutze, also drücke ich stattdessen erstmal lieber auf die Leckerlifunktion. Furbo summt und spuckt in hohem Bogen ein paar Futterbrocken aus. Holly entgeht das natürlich nicht uns so beobachten wir wie sie sich gemächlich von der Couch erhebt und sich daran macht die Leckerlis aufzusammeln. Ich drücke noch zwei weitere Mal auf die Taste und verwöhne sie mit den Häppchen. Dann bin ich aber doch neugierig wie sie reagiert und schalte das Mikrofon dazu. Holly schaut aufmerksam, es gibt nochmal Futter und dann versuche ich es mit dem Kommando „Sitz“ – und auch das funktioniert. Ich bin begeistert, applaudiere innerlich und natürlich bekommt Holly noch ein paar Leckerchen. Nun ist es aber genug und ich erzähle Holly noch kurz, dass ich gleich nach Hause komme und schalte die App aus.

 

Da würde ich doch glatt sagen, Kameratest bestanden.

 

Hundekamera
Und was machen wir jetzt?

Fazit zur Furbo Hundekamera

 

Furbo ist ein sinnvolles System für alle Hundebesitzer, die es interessiert, was ihr Hund gerade macht, wenn er allein zu Hause ist. Das Design ist ansprechend und so lässt sich die Kamera wunderbar im Wohnbereich aufstellen. Die Einrichtung und Bedienung ist einfach und schnell erledigt – im Gegensatz zu einer normalen Überwachungskamera, die ihr aufwendig in euer Heimnetzwerk integrieren müsst. Was mir besonders gefallen hat ist, dass durch die unkomplizierte Installation auch eine Mitnahme der Kamera in den Urlaub möglich ist. So könnt ihr dann auch sehen, was euer Hund im Hotelzimmer treibt, während ihr essen oder im Wellness-Bereich seid. Wir nehmen die Hundekamera auf jeden Fall mit in den nächsten Urlaub.

 

Für die Hundebesitzer unter euch, die sich Sorgen um den Datenschutz machen, sei gesagt, dass die Kommunikation zwischen Furbo und App verschlüsselt wird, so dass eure Wohnung nicht ausspioniert werden kann – außer natürlich ihr verratet euren Benutzernamen und euer Passwort, mit dem sich Dritte dann die App installieren und diese starten können. In diesem Sinne, passt auf eure Daten auf.

 

Bildquelle: Furbo App

Für weitere Informationen zur Furbo Hundekamera schaut euch auch gerne auf der Webseite des Furbo Herstellers um. Dort gibt es die Kamera ab dem 12. Dezember 2018 im Christmas Sale für nur 139,00 Euro.

 

Liebe Grüße

eure Dina

 

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