Millionen Jahre Erdgeschichte, uralte Fossilien, gewaltige Basaltvorkommen und geheimnisvolle Stollen tief unter der Erde. Der Westerwald hat geologisch einiges zu bieten! Was heute nach einer idyllischen Mittelgebirgslandschaft aussieht, erzählt bei genauerem Hinsehen eine spannende Geschichte von Vulkanismus, gewaltigen Veränderungen der Erdoberfläche und jahrhundertelangem Bergbau.

Ende August war ich im Rahmen des 13. Bloggerwanderns Rheinland-Pfalz drei Tage lang im Westerwald unterwegs. Gemeinsam mit anderen Bloggern durfte ich die Region nicht nur auf verschiedenen Wanderwegen erkunden, sondern auch einige ihrer außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten kennenlernen. Dabei ging es sogar tief unter die Erde! In diesem Beitrag stelle ich dir vier besondere Ausflugsziele im Westerwald vor, bei denen es neben spannender Erdgeschichte auch Kultur und Natur zu entdecken gibt.

4 besondere Ausflugsziele im Westerwald

Ausflugsziele im Westerwald gibt es viele und dabei ist für ganz unterschiedliche Interessen etwas dabei. Ob für Familien mit Kindern, Naturliebhaber, Geschichtsinteressierte oder Urlauber mit Hund, die Region bietet zahlreiche Möglichkeiten für abwechslungsreiche Unternehmungen. Für jeden davon gibt es nun ein paar Tipps, die ergänzend zu den Wanderungen im Westerwald, schöne Ziele für separate Ausflüge sind.

Stöffel-Park – Fossilien und Industriekultur im ehemaligen Basaltsteinbruch

Der Stöffel-Park in Enspel wirkt wie ein abenteuerlicher Lost Place im Westerwald. Die riesigen Industrieanlagen des einstigen Basaltsteinbruchs haben ihre besten Zeiten längst hinter sich. Fensterscheiben sind zerbrochen, Dächer verrostet und aus manchen Fassaden wachsen bereits kleine Bäume. Überall hat die Natur begonnen, sich ihren Platz zurückzuerobern. Und trotzdem herrscht hier reichlich Leben! Denn zwischen den alten Gebäuden und Maschinen gibt es jede Menge zu entdecken.

Aber blicken wir kurz zurück und stellen uns den Westerwald vor rund 25 Millionen Jahren vor…

Vor rund 25 Millionen Jahren sah es im Westerwald nämlich noch ganz anders aus. Vulkane prägten die Landschaft und am damaligen Stöffel-See lebten Krokodile, Schildkröten und zahlreiche andere Tiere. Kaum vorstellbar, oder? Doch durch den späteren Basaltabbau kamen ihre fossilen Überreste zum Vorschein.

Eine echte Sensation war 1992 der Fund der sogenannten Stöffel-Maus. Das kleine, mausähnliche Tier konnte mithilfe einer Flughaut zwischen seinen Beinen durch die Luft gleiten, ähnlich wie die heute bekannten Flughörnchen. Das außergewöhnlich gut erhaltene Skelett gilt als ältester Nachweis des Gleitfluges bei Nagetieren.

Im TERTIÄRUM kannst du die Stöffel-Maus und zahlreiche andere Fossilien aus dieser längst vergangenen Zeit entdecken und erfahren, wie die Tier- und Pflanzenwelt im Westerwald vor Millionen von Jahren aussah.

Ein weiteres Highlight im Stöffel-Park ist die „Historische Werkstatt“, auch „Alte Schmiede“ genannt. Fast 100 Jahre lang wurden hier Werkzeuge hergestellt und Maschinen repariert. Heute finden in dem restaurierten Gebäude Konzerte und kulturelle Veranstaltungen statt.

Auch andere Gebäude werden inzwischen ganz anders genutzt. Im ehemaligen Kesselhaus, das einst die Dampfmaschine beherbergte, befinden sich heute die originellen Erlebnis-Toiletten. Der frühere Kohleschuppen ist mittlerweile ein gemütliches Café mit schöner Aussichtsterrasse, in dem auch Kunstausstellungen stattfinden.

Auf dem Außengelände erinnern alte Maschinen, zwei Rangierloks und die ehemaligen Kipperbuden an die harte Arbeit im Basaltwerk. Besonders spannend ist das Brechergebäude von 1902, in dem du auf fünf Etagen die damalige Verarbeitung des Basalts nachvollziehen kannst.

Und falls es bei deinem Besuch irgendwo laut knallt, musst du dich übrigens nicht wundern. In der Nähe wird auch heute noch Basalt abgebaut und dabei wird gelegentlich gesprengt. Ganz verschwunden ist die industrielle Vergangenheit aus dem Westerwald also noch lange nicht.

Besucherinfos zum Stöffel-Park

Adresse: Stöffelstraße, 57647 Enspel
Öffnungszeiten: März bis Oktober, dienstags bis donnerstags 10–17 Uhr, freitags bis sonntags und feiertags 10–18 Uhr.
Montags geschlossen (außer an Feiertagen).
Eintritt: Erwachsene 7 €, Kinder bis 14 Jahre 4 €, Familienkarte 14 €.
Hunde: An der Leine erlaubt, kostenlos.
Wandern: Der Stöffel-Park liegt direkt am WesterwaldSteig und lässt sich prima mit einer Wanderung verbinden.
Barrierefreiheit: Der Park ist mit „Reisen für Alle“ zertifiziert.
Einkehr: Café Kohleschuppen, saisonal sonn- und feiertags von 13–18 Uhr.

Fazit zum Stöffel-Park

Alte Industrieanlagen und Orte, die wie Lost Places wirken, üben immer eine ganz besondere Faszination auf mich aus. Ich zähle zwar nicht zur UrbexSzene, aber genau deshalb freue ich mich, wenn es so spannende und vor allem legale Lost Places zu entdecken gibt. Der Stöffel-Park ist für mich definitiv so ein Ort.

Besonders schön finde ich es aber auch, mit wie viel Liebe und Engagement die alten Gebäude und Anlagen erhalten und gepflegt werden, ohne dabei ihren ursprünglichen Charakter zu verlieren. Hier wird nicht einfach alles auf Hochglanz restauriert, sondern die Geschichte des Ortes bleibt an jeder Ecke sichtbar. Und genau das macht für mich den besonderen Charme des Stöffel-Parks aus.

Abtei Marienstatt – Klosteridylle im Nistertal

„Die Tür ist offen – das Herz weit mehr!“ mit diesen herzlichen Worten begrüßt dich die Zisterzienser Abtei Marienstatt. Hier bist du willkommen. Willkommen durch den bezaubernden Barockgarten zu streifen, im Heilpflanzengarten zu verweilen, hinter den altehrwürdigen Mauern zu übernachten oder an der Vesper der Mönche teilzunehmen. Wer Entspannung und eine Auszeit sucht, oder einfach mal an einem außergewöhnlichen Ort übernachten möchte, sollte sich die Abtei Marienstatt anschauen.

Die Abteikirche „Unserer lieben Frau von Marienstatt“ ist der älteste Teil der Abtei. Sie gilt als erste rechtsrheinische gotische Kirche in Deutschland. Ihre Entstehung reicht bis ins Jahr 1245 zurück. Das Chorgestühl stammt etwa aus dem Jahre 1300. Damit ist es eines der ältesten in Deutschland. Es wird bis heute aktiv von den Mönchen genutzt.

Der wunderschöne Barockgarten wurde 2010 bis 2011 nach historischen Zeichnungen rekonstruiert. Zwischen gepflegten Beeten, alten Natursteinmauern und einem zentralen Brunnen laden zahlreiche Bänke dazu ein, die Ruhe der Klosteranlage zu genießen.

Eine besondere Kostbarkeit der Abtei ist die historische Klosterbibliothek mit über 112.000 Medieneinheiten, darunter zahlreiche jahrhundertealte Bücher und Handschriften. Der historische Buchbestand steht sogar unter nationalem Kulturgutschutz und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Wir durften einen Blick in die eindrucksvolle Bibliothek werfen und ich kann den Besuch im Rahmen einer Führung absolut empfehlen.

Im Klosterladen findest du neben selbst hergestellten Marienstatter Produkten auch eine Auswahl an Büchern, Kerzen, Naturprodukten und kleinen Geschenken. Ein schöner Ort, um nach dem Besuch noch ein bisschen zu stöbern.

Zur Abtei Marienstatt gehört übrigens auch ein privates Gymnasium, das derzeit von rund 700 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Die Schule verbindet christlich-humanistische Bildung mit einem modernen Ganztagsangebot und führt bis zum Abitur.

Besucherinfos zur Zisterzienser Abtei Marienstatt

Adresse: Zisterzienserabtei Marienstatt, 57629 Marienstatt
Eintritt: Das Klostergelände ist kostenlos und öffentlich zugänglich.
Besichtigung: Die gotische Abteikirche, der Barockgarten und der Heilpflanzengarten können besichtigt werden.
Die Gebetszeiten der Mönche sind ebenfalls öffentlich.
Führungen: Für Gruppen wird eine kostenlose, etwa 40-minütige Videoführung angeboten. Außerdem finden regelmäßig Bibliotheksführungen statt.
Parken: Parkplätze befinden sich auf beiden Seiten der Nister. Direkt auf dem Klostergelände ist das Parken nicht erlaubt.
Einkehr: Das Marienstatter Brauhaus bietet regionale Gerichte und selbstgebrautes Klosterbier. Im Sommer lädt der große Biergarten zum Verweilen ein.
Wandern: Die Abtei liegt im Nistertal und lässt sich wunderbar mit einer Wanderung auf dem WesterwaldSteig oder Druidensteig verbinden.
Hunde: Übernachtung nur in den Ferienwohnungen und im Pfortenhaus möglich. In der Kirche, den sakralen Räumen oder den Parkanlagen sind Hunde nicht gestattet.

Fazit

Ein ganz besonderes Erlebnis war für mich die Übernachtung in der Abtei Marienstatt. Im Rahmen des Bloggerwanderns haben wir nach unserer Wanderung auf der 7. Etappe des Druidensteigs im Kloster und im Gästehaus übernachtet. Schon bei unserer Ankunft wurden wir unglaublich herzlich empfangen. Am Abend haben wir es uns bei leckerem Essen und einem frisch gezapften Klosterbier im Brauhaus gut gehen lassen.

Anschließend konnten wir die besondere Ruhe des Klosters genießen und haben wunderbar geschlafen. Eine Nacht hinter Klostermauern ist eben doch etwas anderes als eine normale Hotelübernachtung. Für mich war das definitiv eines der interessantesten Erlebnisse unserer drei Tage im Westerwald.

Grube Bindweide – Auf Entdeckungstour unter Tage

Es rattert, knattert und wackelt, während wir in stilechter Bergwerksmontur mit der Bergwerksbahn in den langen Stollen einfahren. Der Tunnel vor uns scheint kein Ende zu nehmen, bis der Zug dann doch irgendwann zum Stillstand kommt und sich die Türen öffnen. Neben uns rauscht ein Bach durch das untertägige Tunnelsystem und Relikte aus alten Zeiten des aktiven Erzbergbaus kommen zum Vorschein.

Im Rahmen einer Führung tauchen wir tief in die Geheimnisse des Erzbergbaus ein und spüren auch heute noch die Strapazen, die die Bergleute damals auf sich nehmen mussten.

Die Geschichte der Grube Bindweide reicht bis ins Jahr 1837 zurück. Einst gehörte sie zu den größten Eisenerzgruben der Region. Rund 600 Bergleute arbeiteten hier zu ihrer Blütezeit und insgesamt wurden über fünf Millionen Tonnen Eisenerz gefördert. Nach der Stilllegung im Jahr 1931 geriet die Grube für viele Jahrzehnte in Vergessenheit, bis engagierte Ehrenamtliche die alten Stollen wieder zugänglich machten. Seit 1986 können Besucher hier selbst in die spannende Welt des Bergbaus eintauchen.

Zur Grube Bindweide gehört auch eine Grubenschmiede, die 2014 in der Nähe ihres ursprünglichen Standorts neu errichtet wurde. Hier kannst du bei regelmäßigen Vorführungen zuschauen, wie glühendes Eisen bearbeitet wird, und unter Anleitung sogar selbst den Hammer schwingen. Früher war die Schmiede für den Bergwerksbetrieb unverzichtbar, denn hier wurden Werkzeuge hergestellt und repariert. Besonders für Familien mit Kindern ist das eine spannende Ergänzung zur Grubenführung.

Besucherinfos zur Grube Bindweide

Adresse: Bindweider Straße 2, 57520 Steinebach an der Sieg
Öffnungszeiten: April bis Oktober, mittwochs, samstags sowie sonn- und feiertags von 13–16 Uhr. In den Sommerferien von NRW und Rheinland-Pfalz zusätzlich freitags. Von November bis März geschlossen.
Eintritt: Erwachsene 15 €, Kinder von 5–14 Jahren 8 €, Familienkarte (2 Erwachsene und 2 Kinder) 30 €.
Führungen: Die Besichtigung unter Tage dauert etwa 1–1,5 Stunden. Eine vorherige Online-Buchung wird dringend empfohlen.
Kinder: Die Einfahrt ins Bergwerk ist erst ab 4 Jahren möglich.
Ausstellung und Schmiede: Die Ausstellung über Tage ist kostenlos zugänglich. An regulären Öffnungstagen finden kostenlose Schmiedevorführungen statt.
Kleidung: Im Bergwerk herrschen ganzjährig etwa 10 °C. Warme Kleidung und feste Schuhe sind deshalb empfehlenswert.
Hunde: im untertägigen Bereich nicht gestattet.

Fazit zum Besuch der Grube Bindweide und der Schauschmiede

Zugegeben, bei der Fahrt in den uralten Stollen des Bergwerks, wurde mir schon etwas mulmig. Zwar beträgt die gefahrene Strecke nur etwa 800 Meter, aber auf den schmalen Gleisen, auf denen es rumpelt und pumpelt, dauert es eine Weile, bis der Ausstiegspunkt erreicht ist. Gefühlt waren wir hier seeeehhhhr weit unter Tage. Die Führung durch die Gänge lohnt sich aber. Inklusive der Fahrt ein nicht alltägliches Abenteuer und sehr zu empfehlen.

Besonderes Highlight war, dass wir hinterher in der Schauschmiede unser eigenes Werk schmieden und mit nach Hause nehmen konnten. So habe ich nun ein tolles Andenken an das Erlebnis in der Grube Bindweide.

Bad Marienberg – Wildpark, Hedwigsturm und Basaltpark

Bad Marienberg hat wahrlich für jeden etwas zu bieten. Wir haben hier im Wildparkhotel übernachtet, das sich, wie der Name ja bereits verrät, gleich neben einem Wildpark befindet. Hier warten Schafe, Ziegen, Alpakas und anderes kuscheliges Getier darauf, gestreichelt und gefüttert zu werden. Für Kinder gibt es auch tolle Spielmöglichkeiten.

Wer gerne klettert, findet im nebenan liegenden Hochseilgarten tolle Kletterparcours. Über 120 Kletterelemente in verschiedenen Schwierigkeitsgraden sorgen für jede Menge Abwechslung zwischen den Baumwipfeln. Leider haben wir den Klettergarten nicht ausprobiert, aber er sieht wirklich lohnenswert aus.

Eine sagenhaft schöne Aussicht über das ganze Areal hast du vom 18 Meter hohen Hedwigsturm. Seine Stahlkonstruktion erinnert an eine sechseckige Basaltsäule. Eine Besonderheit ist die Wendeltreppe: Sie wurde zuvor nur ein einziges Mal genutzt, und zwar von Angela Merkel bei einem Firmenbesuch in Marburg. Der Turm liegt übrigens auch am WesterwaldSteig und der Kleinen Wäller Tour Wolfsteine.

Ganz in der Nähe des Wildparks befindet sich auch der Basaltpark Bad Marienberg. Hier kannst du auf einem Rundweg zwischen mächtigen Basaltformationen und den Überresten des ehemaligen Steinbruchs spazieren gehen. Infotafeln erzählen von der vulkanischen Vergangenheit des Westerwalds und dem früheren Basaltabbau.

Besucherinfos Wildpark

Adresse: Wildparkstraße, 56470 Bad Marienberg
Öffnungszeiten: Ganzjährig von Tagesanbruch bis zur Dämmerung geöffnet.
Eintritt: Kostenlos.
Tiere: Unter anderem Rot- und Damwild, Wildschweine, Wisente, Lamas, Zebus und Hochlandrinder.
Rundweg: Etwa 4 km langer, rollstuhlgeeigneter Rundweg durch Wald- und Wiesengelände.
Hunde: An der Leine erlaubt. In der Nähe der Wildtiere sollten sie ruhig bleiben.
Für Kinder: Streichelzoo mit Ziegen und Hasen sowie großer Abenteuerspielplatz.
Parken: Zugang unter anderem über den Nordeingang an der Steig-Alm und am Wildparkhotel.
Weitere Highlights: Der 18 Meter hohe Hedwigsturm mit Aussicht über den Westerwald liegt direkt am Wildpark.

Fazit zu Wildpark, Hedwigsturm und Co.

Mit meiner Halbschwindelfreiheit sind Aussichtstürme immer eine besondere Herausforderung für mich. Dieses Mal habe ich es aber bis oben geschafft, vermutlich Dank der engen Wendeltreppe, die mir ein sichereres Gefühl beschert hat, als es sonst auf offenen Türmen der Fall ist. Und so konnte ich von oben einen herrlichen Ausblick über den Westerwald und den Wildpark genießen. In dem haben mich insbesondere die süßen Schäfchen und Alpakas begeistert. Für Tiere bin ich einfach immer zu haben. 🙂

Ausflugsziele und Wandern im Westerwald verbinden

Die vorgenannten Ausflugsziele im Westerwald liegen idealerweise auch immer an wunderbaren Wanderwegen in der Region. Die Abtei Marienstatt und der Stöffel-Park sind beispielsweise über den WesterwaldSteig zu erwandern. Der Wildpark Bad Marienberg ist ebenso unmittelbar mit dem WesterwaldSteig sowie dem Kleinen Wäller Wolfsteine verknüpft.

Die Grube Bindweide erreichst du über den Druidensteig. So kannst du Ausflüge und Wanderungen prima miteinander kombinieren. Weitere Infos und GPX-Tracks dazu findest du in meinem Artikel „Die schönsten Wanderungen im Westerwald“.

Wandern im Westerwald

Praktische Tipps für deine Ausflüge im Westerwald

Die Ausflugsziele im Westerwald lassen sich gut im Rahmen eines Tagesausflugs oder eines verlängerten Wochenendes besuchen. Da die Sehenswürdigkeiten teilweise etwas weiter auseinanderliegen, bist du mit dem Auto am flexibelsten unterwegs.

Plane für den Stöffel-Park und die Grube Bindweide ausreichend Zeit ein, denn gerade hier gibt es einiges zu entdecken. Besonders bei der Grube Bindweide solltest du dich vorab über die Führungszeiten informieren und rechtzeitig einen Platz reservieren.

Wenn du mit Kindern unterwegs bist, bietet sich vor allem Bad Marienberg an. Hier kannst du den Wildpark, den Hedwigsturm und den Kletterwald miteinander verbinden. Auch die Abtei Marienstatt ist ein schönes Ziel für einen entspannten Ausflug mit anschließendem Besuch im Brauhaus.

Mein Tipp: Prüfe vor deiner Anreise die aktuellen Öffnungszeiten. Während einige Sehenswürdigkeiten ganzjährig zugänglich sind, haben andere saisonale Öffnungszeiten oder können nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Tipps Ausflugsziele im Westerwald

Mein Fazit zu den Ausflugszielen im Westerwald

Vom Ruhrgebiet ist der Westerwald in knapp anderthalb bis zwei Stunden gut zu erreichen. Nachdem ich nun drei Tage in der Region verbracht habe, frage ich mich wirklich, warum wir bisher keinen der Wanderwege und keines der Ausflugsziele besucht haben. Aber im Grunde ist das gar nicht schlimm, denn jetzt kann ich mich freuen, dass es in gar nicht allzu weiter Entfernung noch so viel zu entdecken gibt.

Das Bloggerwandern Rheinland-Pfalz hat sein Ziel, mich für die Region zu begeistern, durch das facettenreiche Programm absolut erreicht. Und ich hoffe, ich konnte dich auch ein bisschen neugierig auf den Westerwald machen und dir ein paar Anregungen für deinen nächsten Ausflug mitgeben. Wenn du noch Fragen oder eigene Anregungen hast, ergänze sie gerne in den Kommentaren.

FAQ – Häufige Fragen zu Ausflugszielen im Westerwald

In diesem Sinne, bleib gesund und entdeckerfreudig, deine Dina

Bloggerwandern Ausflugsziele Westerwald

Weitere tolle Berichte zum Wandern im Westerwald aus unterschiedlichen Perspektiven findest du bei meinen Bloggerkolleg*innen: Sven theBackpacker.de, Yvi von fernwehivy, Rebecca von rebeccpack, Natalie Outdoor-Familien-Glück, Britta von Britta sieht die Welt, Jörg von Saarfuchs, Nick von Trail-Pfoten, Renée von hiken.nl, Janina von Wandercroissant.

Werbung | Pressereise: Die Reise fand im Rahmen des Bloggerwanderns Rheinland-Pfalz auf Einladung der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH und des Westerwald Touristik-Service statt. Die Kosten für das Programm, die Übernachtungen und die Verpflegung wurden übernommen. Meine persönlichen Eindrücke und Empfehlungen bleiben davon unbeeinflusst.

Zuletzt vor Ort: 28.08.-30.08.2026
Autorin: Dina Knorr | Bloggerin, Autorin & zertifizierte DWV-Wanderführerin®

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