Im 3-Städteeck Oberhausen – Bottrop – Dinslaken

Das Rotbachtal ist ein malerisches Gebiet und eins unserer Lieblingswanderziele in der näheren Umgebung. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten eine Wanderung entlang des, sich in vielen kleinen Kurven durch den Wald schlängelnden, Bächleins zu erleben. Egal ob ihr an der Grafenmühle, am Rotbachsee oder einfach mitten drin in der Sträterei startet, es lohnt sich zu jeder Jahreszeit, die wunderschöne Natur entlang des Rotbaches zu genießen.
Wir haben den 1. Mai für eine Wanderung durch das Rotbachtal genutzt und trotz schlechten Wetters eine schöne Tour gehabt. Der Weg ist abwechslungsreich: mal führt er über Sandboden, mal über wurzelige Abschnitte, teilweise gibt es kleine Brücken über den Bach. Der Pfad ist gut begehbar und auch für Familien oder Wanderer mit Hunden geeignet.
Die Wege sind so angelegt, dass wir die Natur genießen können, ohne dass es zu anstrengend wird, und es gibt mehrere Einstiegspunkte, sodass sich die Tour beliebig verlängern oder verkürzen lässt.
Insgesamt bietet das Rotbachtal eine gute Mischung aus einfachen Wegen, schönen Ausblicken auf den Bach mit ruhigen Stellen zum Entspannen. Auch bei leichtem Regen ist die Wanderung angenehm, da der Weg meist fest genug ist und die Strecke gut gemeistert werden kann. Hier und da kann es allerdings auch mal etwas abenteuerlich und matschig werden.
Für einen kurzen Ausflug oder eine längere Tour ist das Rotbachtal aber immer eine gute Wahl.
Startpunkt Sträterei
Gestartet sind wir in der Sträterei. Das ist so ziemlich mitten drin im Rotbachtal. Von der Franzosenstraße biegen wir mit dem Auto rechts ab in die Dickerstraße, an deren Ende wir parken und sofort losmarschieren können. Hier gibt es wie auch an der Grafenmühle Einkehrmöglichkeiten, wo ihr bei schönem Wetter lecker Essen, Trinken und in der Sonne sitzen könnt.

Bei schönem Wetter ist hier einiges los. Wanderer, Jogger, Familien mit Kindern und Hunden, Radfahrer und Reiter teilen sich die Wege und den Bach zum Abkühlen. An diesem 1. Mai war es relativ ruhig und bis auf die Hundehalter, die bei jedem Wetter draußen sind, waren kaum Leute unterwegs.

Über den Bohrlochweg zum Startpunkt Rotbachtal
Wir überqueren zu Beginn unserer Wanderung zunächst den Schwarzbach, der kurz danach in den Rotbach mündet und bleiben auf dem breiten Bohrlochweg. Hier gehen wir ein gutes Stück immer geradeaus durch den Wald, parallel zum Rotbach, der sich rechter Hand durch den Wald schlängelt und von dieser Seite kaum einsehbar ist.
Der Weg ist breit und gut befestigt, sodass wir bequem nebeneinander gehen können. Auch Radfahrer nutzen den Weg regelmäßig, so dass etwas gegenseitige Rücksichtnahme erforderlich ist. Insgesamt ist die Strecke einfach zu gehen. Immer wieder begeistern uns wunderschöne Naturschauspiele. Das leise Plätschern des Baches und fröhliches Vogelzwitschern begleiteten uns im Hintergrund wie Musik.

Nach einiger Zeit erreichen wir den Hauptwegweiser, der klar auf das Rotbachtal hinweist, und biegen rechts ab. Über eine kleine Holzbrücke überqueren wir den Rotbach und nehmen gleich danach wieder den rechten Abzweig. Jetzt wird der Weg schmaler und mitunter holprig, teils mit Wurzeln und unebenem Boden, was der Strecke einen richtig abenteuerlichen Charakter verleiht.
Wir folgen dem Pfad immer dicht am Bach entlang durch Laub- und Nadelwald. Das Wasser wieselt sich sanft durch sein flaches, rot-sandiges Bett, mal um kleine Steine, mal über winzige Strömungen, und vermittelt ein Gefühl von unberührter Natur. Zwischen den Bäumen öffnen sich immer wieder kleine Lichtungen, die eine idyllische Ruhe ausstrahlen. Vögel zwitschern, und das Rauschen des Baches begleitet uns wie eine natürliche Melodie.
Die wildromantische Umgebung macht jeden Schritt spannend: Mal führt der Pfad über holprige, wurzelige Abschnitte, die Trittsicherheit erfordern, mal über festeren Sandboden. An den Bäumen wächst Moos, das den Wald noch grüner wirken lässt. Genau diese Mischung aus Abenteuer, Idylle und der Nähe zum Wasser macht das Rotbachtal für uns so besonders.


Wir folgen dem Weg, der sich ebenso durch den Wald schlängelt, vorbei an umgestürzten Bäumen, unter Blätterdächern hindurch, über den weichen Waldboden bis wir wiederum an einer kleinen Brücke ankommen. Hier biegen wir nun wiederum rechts ab und treffen schließlich wieder auf den breiten Bohrlochweg. Nach links abbiegend, erreichen wir unseren Parkplatz.
Die Tour durch das Rotbachtal hat uns einmal mehr gezeigt, wie abwechslungsreich die Wege hier sind – vom breiten Forstweg bis zu den schmalen Pfaden direkt am Wasser. Jeder Abschnitt hat seinen eigenen Reiz, und gerade die Kombination aus schattigem Wald, holprigen Pfaden und idyllischen Bachtalstücken macht die Wanderung zu einem kleinen Abenteuer, das sich für jede Jahreszeit eignet.

Nass von unten und oben
Obwohl das Wetter an diesem 1. Mai nicht sonderlich frühlingshaft war, hatten wir während unserer Rundwanderung im Rotbachtal viel Spaß. Border Collies sind ja wetterfeste Hunde und warten nicht erst auf 30 Grad im Schatten, bevor sie ins Wasser springen. So waren Glen und Holly am Ende der Tour glücklich nass und sandig, als wir nach Hause kamen.
Auf dem Weg hatten sie jede Menge zu entdecken: kleine Bachläufe zum Reinspringen, matschige Stellen zum Toben und überall den Duft des feuchten Waldes. Für die Hunde war das ein kleines Abenteuer, das sie sichtlich genossen. Das anschließende Duschen zu Hause brachte zwar weniger Begeisterung mit sich, aber das gehörte einfach dazu – und es hielt uns nicht davon ab, über die schönsten Stellen der Wanderung zu plaudern.
Am Ende des Tages waren wir alle zufrieden: die Hunde ausgelastet, wir erholt von der Bewegung in der Natur und glücklich über die idyllische, wildromantische Umgebung des Rotbachtals. Solche Ausflüge erinnern uns daran, dass wir auch bei schlechtem Wetter ein schönes Naturerlebnis haben können, solange wir bereit sind, die Abenteuer des Tages anzunehmen.

Nächstes Mal haben wir hoffentlich schöneres Wetter, so dass es auch mal für ein Picknick am Rotbach reicht.
Wart ihr auch schon mal im Rotbachtal? Was ist eure bevorzugte Route? Wo kehrt ihr anschließend ein? Ich freue mich auf eure Kommentare.
Liebe Grüße
Eure Dina

Liebe Dina,
danke für Deine schöne Beschreibung der Wanderung durch das Rotbachtal.
Da ich nicht so wahnsinnig gut zu Fuß bin wüßte ich gerne, wie lang der Rundweg von/ bis zur Stäterei ist.
Mit Dank und besten Grüßen
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
Danke für dein positives Feedback. Freut mich, dass dir mein Beitrag über das Rotbachtal gefällt. Wir waren am Freitag wieder da und es ist immer eine schöne Runde.
Die Weglänge ist abhängig vom Start- und Endpunkt. Von der Sträterei in Richtung Grafenmühle (in dem Bereich sind wir meistens unterwegs) sind es so ca. 3 -4 Kilometer und zurück dann auch nochmal. Prinzipiell musst du aber nicht das ganze Stück gehen. Du kannst ein Stück am Bach entlang und dann irgendwo wieder abzweigen und zurück.
Liebe Grüße
Dina
Hallo Dina,
heute werden wir uns zum ersten Mal das Rotbachtal bei Dinslaken näher ansehen. Ich habe davon durch Zufall durch deinen Bericht erfahren.
Unsere zwei Hunde gebleiten uns. Ich gebe dazu hier später einen kurzen Wanderbericht hab.
Liebe Grüße
Hallo Kristin,
ich hoffe dir und deinen beiden Hunden hat die Wanderung durchs Rotbachtal gefallen. Unsere beiden haben dort immer einen riesen Spaß, egal bei welchem Wetter.
Liebe Grüße Dina
hallo dina,
danke für die schönen Fotos vom rotbachtal. über eine Freundin habe ich von diesem Wanderweg erfahren und bin darüber auf deinen blog gekommen. wo ist den der beste Startplatz für die Wanderung, welche Adresse geb ich ins navi ein?
danke für deine rückmeldung
Hallo Volker,
wir starten meistens von Grafenmühle aus. Die Straße dort heißt „Alter Postweg“; parken kann man dort in einer Sackgasse die gegenüber „Elkes Treff“ rein führt.
Alternativ kannst du auch von der anderen Seite ins Rotbachtal. Die Straße dort heißt Dickerstraße. Markanter Punkt dort ist das Piwys BBQ Smokehouse – daran vorbei und bis in die Sackgasse. Von hier aus ist man am Schnellsten am Rotbach.
Liebe Grüße und eine schöne Wanderung durchs Rotbachtal
Dina