Die roten Felsen der Katzensteine leuchten imposant vor dem grünen Hintergrund des Waldes. Mächtige Baumwurzeln schlingen sich um ihre Füße und über die urtümlichen Pfade. Eine kleine Kletterpartie ist beim Besuch der Katzensteine inklusive und wer mit Kindern unterwegs ist, wird hier so schnell nicht weiter kommen. Das Abenteuerfeeling ist hier einfach grandios. Und wer doch noch ein paar Meter machen möchte, dem stellen wir hier eine naturnahe Rundwanderung vor, auf der es neben den majestätischen Steinen noch Relikte der Römerzeit zu entdecken gibt.

Katzensteine
Katzensteine
Katzensteine

Startpunkt der Wanderung ist der Wanderparkplatz Katzensteine. Es empfiehlt sich frühzeitig hier zu sein, da die Felsen ein beliebtes Ausflugsziel sind und der Parkplatz nicht allzu groß ist.

Tourfakten Katzensteine

Dauer: 2,0 Stunden
Länge: 6,3 Kilometer
Höhenmeter: 110 Meter

Familien-Check: wunderbare und abenteuerliche Familienrundwanderung; Highlights sind die Katzensteine und die Spuren der Römer
Hunde-Check: Ideal auch mit Hund, Trinkwasser ist mitzunehmen

Katzensteine

Vom Parkplatz zu den Katzensteinen

Der Weg zu den Katzensteinen, die farblich an den Grad Canyon erinnern, ist nicht sehr weit. Schon nach wenigen Minuten haben wir das Ziel erreicht. Hierfür nehmen wir vom Parkplatz den vor Kopf abgehenden, unteren Weg am Hang, parallel zu Straße. Kurz vor den Steinen geht es ein Stück bergab und schon stehen wir vor den eindrucksvollen Gebilden.

Katzensteine
Katzensteine

Auf und zwischen den Steinen stehen alte, knorrige Bäume, deren Wurzeln sich fest in den Boden zu krallen scheinen. Und so wird der Weg zu einer kleinen, abenteuerlichen Kletterei.

Überall schlängeln sich die Pfade zwischen den Katzensteinen entlang und so können wir hier nach Belieben umherstreifen, uns umschauen, und die besonderen Erscheinungen in aller Ruhe betrachten.

An manchen Stellen finden wir eingeritzte Buchstaben und merkwürdige Zeichen. Alles wirkt irgendwie geheimnisvoll und in Anbetracht ihrer Vergangenheit, haben diese Felsen im Laufe von tausenden von Jahren viel erlebt.

Bereits vor 13.000 Jahren hatten altsteinzeitliche Jäger hier ihren Lagerplatz und später nutzen die Römer die Katzensteine als Steinbruch.

Mehr dazu erfahrt ihr auf der Webseite der Stadt Mechernich und wer noch etwas weiter wandern und die Geschichte erkunden möchte, dem sind auch die beiden Eifelschleifen „Ab in den Wald“ und „Burg Satzvey“ ans Wanderherz gelegt.

Uns führt der Weg nun erstmal weiter durch die Felsen und später auf urigen Pfaden durch den herrlichen Mechernicher Wald.

Ab durch den Mechernicher Wald

Hohe Kiefern begleiten uns des Weges. Überall liegen verstreut ihre kleinen Zapfen auf dem weichen Waldboden. Wir treffen auf eine Station des Römerkanal-Wanderwegs und können uns über den Verlauf der ehemaligen Kanaltrasse informieren.

Katzensteine
Katzensteine

Es ist idyllisch hier im Wald. Waren an den Katzensteinen durchaus ein paar mehr Menschen unterwegs, so ist es hier regelrecht einsam. Wir begegnen kaum anderen Wanderern, während wir uns durch die wunderbare Natur bewegen. An einer Bank gönnen wir uns eine Pause, bevor wir unsere Tour gemächlich fort setzen.

Katzensteine

Im warmen Sonnenschein duftet der Waldboden einfach herrlich und die Wanderung abseits der bekannten Routen bietet ruhesuchenden Wanderern ein wahres Paradies.

Der Blick schweif durch die Landschaft, über Wiesen und durch die Bäume. Spuren des letzten Winters sind noch deutlich zu erkennen, während sich an anderen Stellen bereits der Frühling ausbreitet.

Nach etwa der Hälfte des Weges zweigen wir rechts ab und gemütlich führt uns der Weg den Hang hinunter, allerdings nur, damit wir ihn später wieder hinauf steigen können.

Relikte der Römer – alte römische Wasserleitungen

Erneut treffen wir auf den Römerkanal-Wanderweg, an dem wir zur Linken einen kleinen Bach mit Stauwehr entdecken. Kurz darauf dürfen wir unseren Abzweig nach rechts allerdings nicht verpassen.

Katzensteine
Katzensteine
Katzensteine

Der Weg ist unscheinbar, etwas zugewachsen und ein wenig müssen wir uns über dorniges Gestrüpp kämpfen. Das ist schon wieder etwas abenteuerlich.

Haben wir vorher bereits ein recht unauffälliges Teilstück des Römerkanals am Wegesrand entdeckt, treffen wir oben am Abzweig angekommen auf ein deutlich besser erhaltenes Zeitzeugnis.

Hierfür machen wir einen kurzen Abstecher nach rechts und blicken in den gemauerten Kanal, der mitten in den Berg hinein führt.

Dunkel schaut uns das Loch entgegen und der kleine Schein der Handytaschenlampe vermag nicht viel auszurichten, um zu erkennen, wie weit der Tunnel in den Berg führt.

Wir erkunden es auch nicht weiter, aber wenn ihr dort vorbei kommt und eine bessere Taschenlampe dabei habt, freue ich mich über ein paar Infos und Fotos.

Also wenden wir uns ab von dem interessanten Bauwerk und folgen unserem Weg weiter. Ein weiteres Relikt der Römer erscheint zu unserer Rechten. Es ist wirklich spannend im Mechernicher Wald.

Parallel zum Hang führt uns der Weg zurück zu den Katzensteinen, auf die wir noch einen letzten Blick werfen, bevor wir wieder den Ausgangspunkt erreichen.

Fazit zur Rundwanderung Katzensteine und römische Relikte

Abenteuerliche Pfade, tolle Klettereinlagen, eindrucksvolle Entdeckungen und viel Natur begeistern uns auf dieser Wanderung. Wenn sie euch gefällt, dann lasst es mich wissen. In der Nähe um Mechernich befinden sich übrigens noch weitere interessante Ausflusgziele wie ein Hochwildschutzpark oder die Burg Satzvey.

Abschließend noch der Link zum GPS-Track. Habt’s fein und viel Spaß beim Wandern. Eure Dina

Katzensteine

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Und wer gerne noch unser Wandertagebuch hätte, um seine Touren einzutragen, schaut doch mal in meinem Borderherz-Shop vorbei.

Wir tracken unsere Wanderungen mit unserem Partner Outdooractive. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

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