Vom Parkplatz Alpengasthaus Oberhaus (1750m) zur Jagdhausalm (2009m)

Wanderung Jagdhausalm vom 20.08.2017.

Höhenunterschied:  425m gemessen

Strecke: Hin und zurück zusammen 14 km

Gehzeiten: 2 – 2,5 Stunden

Familien-Check: sehr schöne und interessante Tour für Kinder über den Naturlehrpfad

Hunde-Check: eine sehr schöne Wanderung auch für Hunde, Trinkmöglichkeiten sind unterwegs gegeben

Highlights: Naturlehrpfad durch den einzigartigen Zirbenwald, See: Pfauenauge etwas oberhalb der Jagdhausalm


Klein Tibet – die ältesten Almen Österreichs und ein wunderschönes Naturjuwel – das Pfauenauge

Wegbeschreibung:


Anfahrt zum Parkplatz Alpengasthaus Oberhaus

Durch das Defereggental geht es bis kurz vor den Staller Sattel. Nach der letzten Ortschaft (Erlsbach) biegt eine Straße rechts ab, die bis zum Alpengasthaus Oberhaus befahren werden kann. Mautpflichtig.


Durch mystischen Zirbenwald am Schwarzach Fluß entlang

Vom Alpengasthaus Oberhaus folgen wir dem Wegweiser zur Jagdhausalm über den Steig, der links parallel zum Schwarzach Fluß verläuft. Hierfür überqueren wir in Höhe des Alpengasthauses eine kleine Holzbrücke. Durch den duftenden Zirbenwald geht es dann begleitet von den Infotafeln des Naturlehrpfades immer an dem sprudelnden Wasserlauf vorbei. Der Weg verläuft mal leicht steigend, dann wieder etwas hinab und mündet schließlich in den Forstweg, der ebenso zu den Jagdhausalmen führt.

Nach einem weiteren kurzen Wegstück erreichen wir die malerisch im Tal gelegenen Seebachalmen.

Weit ins Tal reicht der Blick und wir können den folgenden Streckenverlauf gut erkennen, der nun merklich etwas ansteigt.

Immer tiefer geht es nun in das Tal hinein und nach der letzten Biegung können wir die Häuser der Jagdhausalm bereits gut erkennen, die sich malerisch an den Berg kuscheln.

Das letzte Wegstück gehen wir erneut über einen Steig. Kurz setzt meine Schnappatmung ein, als der Weg kurz über eine Passage führt, an der es rechts steil hinab geht.

Zum Schluss queren wir noch einmal den Schwarzach Fluss und haben das Ziel erreicht. Eine Stempelstelle lädt uns dazu ein, wieder einmal unseren Hüttenführer mit Beweisen zu bestücken. Eine wehende Fahne zeigt uns den Weg zur bewirtschafteten Alm, auf der leckere hausgemachte Speisen angeboten werden.


Jagdhausalm
Hervorragendes Essen auf der Jagdhausalm

Ein Abstecher zum Pfauenauge

Natürlich wollen wir uns den Anblick des Pfauenauges nicht entgehen lassen und so folgen wir den Wegweisern noch ein kleines Stück den Berghang hinauf. Und dann liegt  es vor uns, das Naturjuwel. Eingebettet in einen Kessel, umgeben von sattgrünem Schilfgras und tatsächlich sieht dieser kleine See wie das Auge eines Pfaus aus. Die Berge spiegeln sich in dem klaren Wasser und zahlreiche Bergmolche liegen in dem flachen Randbereichen. Ein wunderschöner Anblick.


Zurück zum Alpengasthaus Oberhaus

Den Weg zurück zum Auto nutzen wir den Forstweg durchgehend. Auch hier unterhalten uns Infotafeln des Naturlehrpfades über die heimische Tier- und Pflanzenwelt.


Fazit zur Wanderung

Wir haben uns diese Wanderung bis zum letzten Urlaubstag aufgehoben um noch einen schönen Abschluss zu genießen. Die ältesten Almen Österreichs, die tatsächlich an tibetische Almen erinnern, sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Dementsprechend sind hier auch viele Wanderer und Mountainbiker (vor allem E-Biker) unterwegs. Bei schönem Wetter ist der Parkplatz am Oberhaus voll, es darf aber auch an der Straße geparkt werden. Alternativ gibt es am Gasthaus Patsch ausreichende Parkmöglichkeiten. Allerdings ist der Weg von hier aus deutlich weiter.


Unsere Impressionen dieser schönen Wanderung:


 

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