17 Kilometer liegen bei der 6. Etappe des Rothaarsteigs von Latrop zum Rhein-Weser-Turm vor uns. Dazu kommen wieder reichlich Höhenmeter bergauf, die wir gleich zu Beginn der Wanderung spüren werden. Der Aufstieg auf den Rhein-Weser-Turm sollte am Ende des Tages nicht Außen vor bleiben. An diesem Tag werden wir von Saskia, Tim und ihrem Hund Robby begleitet, die wir bisher nur über Instagram kennen gelernt hatten und die genauso gerne wie wir wandern.

 

Ausblicke
Blick über das Sauerland auf dem Weg zum Rhein-Weser-Turm

Tour-Fakten Rothaarsteig Etappe 6 zum Rhein-Weser-Turm

 

Startpunkt: Latrop

 

Endpunkt: Rhein-Weser-Turm

 

Gesamtstrecke: 17 km

 

Höhenmeter: 651m bergauf / 413m bergab gemessen

 

Gehzeit: 3:44 Std. Gehzeit ohne Pause

 

Familien-Check: Eine schöne Etappe mit Möglichkeiten zur Einkehr in Jagdhaus. Top die Aussicht vom Rhein-Weser-Turm

 

Hunde-Check: Trinkwasser sollte auf jeden Fall mitgenommen werden.

 

Highlights: Millionenbank, Bilderrahmen Jagdhaus, Potsdamer Platz, Margaretenstein, Sombornquelle, Rhein-Weser-Turm

 

Der Link zum GPS-Track befindet sich am Ende der Tourenbeschreibung.

 

Millionenbank
An der Millionenbank auf dem Weg Richtung Jagdhaus

Hoch hinauf von Latrop zur Millionenbank

 

Wir treffen uns mit Saskia, Tim und Robby am Einstieg zum Rothaarsteig in Latrop. Da die beiden die Etappe zur Vorbereitung auf den nächsten Mammutmarsch am gleichen Tag noch zurückwandern möchten, begrüßen wir uns kurz und machen uns dann plaudernd auf den Weg. Vom Hotelchef des Hotels Hubertushöhe wurden wir bereits vorgewarnt, dass der Weg in Richtung Jagdhaus erstmal kräftig bergan geht und so ist es dann auch. Wir überqueren zu Beginn noch die Latrop über eine kleine Brücke und schon geht es aufwärts. Zunächst führt uns der Rothaarsteig noch etwas am Hang entlang, dann macht er eine Linksbiegung und Höhenmeter für Höhenmeter geht es bergauf.

 

Die erste Verschnaufpause bietet sich an der Millionenbank an. Heutzutage befindet sich hier eine Schutzhütte. Auf einem Stück Baumstamm befinden sich gehobelte Späne. Der Geschichte nach soll an dieser Stelle im Jahr 1923 eine Buche gefällt worden sein, deren Wert bedingt durch die Hyperinflation des 1. Weltkriegs, Millionen betragen hat. Letztlich wurde aus der Buche wohl eine Sitzbank hergestellt.

 

Pausenplatz
Verschnaufpause

Von der Millionenbank nach Jagdhaus

 

Wir setzen unseren Weg in Richtung Jagdhaus fort und erreichen bald eine weitere Möglichkeit zur Verschnaufpause mit einem traumhaften Blick ins Tal. Von hier führt eine kleiner Steig zunächst bergab, ehe es auf einem breiten Forstweg bis nach Jagdhaus geht. Ein kurzes Stück wandern wir hier auf dem Fußweg parallel zur Hauptstraße und umrunden ein großes Feld, auf dem am oberen Rand ein großer Rothaarsteig Bilderrahmen thront. Außerdem befinden sich mit Blick auf den Ort und über die Landschaft hier einige wunderbare Sitzmöglichkeiten des Rothaarsteigmobiliars, perfekt um unsere Mittagspause hier einzulegen.

 

Anschließend geht es weiter rund um Jagdhaus, bevor uns der Weg wieder in den Wald hinein führt. Auf einem gemütlichen Steig wandern wir am Hang entlang und treffen später wieder auf einen Forstweg.

 

Sombornquelle
Trinkpause für die Hunde an der Sombornquelle

Die Sombornquelle bietet Erfrischung

 

Das nächste Zwischenziel ist die Sombornquelle. Endlich bietet sich für die Hunde an dieser Stelle eine feine Erfrischung an, die natürlich sofort genutzt wird, bevor es weitergeht. Auch das nächste Etappenziel, der Potsdamer Platz, lässt nicht lange auf sich warten.

 

Potsdamer Platz
Potsdamer Platz

Selbstverständlich bin ich der Namensfrage dieser Schutzhütte im Rahmen des Artikels auf den Grund gegangen. Einem Zeitungsartikel zu Folge soll ein Waldarbeiter seinerzeit an dieser wohl recht stark frequentierten Stelle im Wald einmal gesagt haben, dass hier genauso viel los ist wie am Potsdamer Platz in Berlin. Und so kam die Schutzhütte zu ihrem Namen.

 

Und tatsächlich haben wir auf der heutigen Etappe viele Wanderer und Radfahrer getroffen; dies kann allerdings auch an dem Schön-Wetter-Wochenend-Sonntag gelegen haben.

 

Vom Potsdamer Platz wandern wir weiter auf dem Forstweg und erreichen den Margaretenstein, der mit zu den ältesten Grenzsteinen der Region zählt.

 

Endspurt zum Rhein-Weser-Turm

 

Das letzte Etappenziel dieses Tages ist der Rhein-Weser-Turm. Vom Margaretenstein laufen wir noch ein weiteres Stück durch den Wald. Erst kurz vor dem Ziel sehen wir den Turm auf den letzten Metern des Weges, da die Bergkuppe fast vollständig bewaldet ist.

 

Rhein-Weser-Turm
Rhein-Weser-Turm

Bevor unsere 3 Mitwanderer sich auf den Rückweg machen, sitzen wir noch ein Weilchen im Restaurant zusammen und quatschen. Zum Abschluss der Etappe nehmen Shannon und ich noch den Aufstieg auf den 24m hohen Aussichtsturm in Angriff. Holly wartet unten. Über zahlreiche Holzstufen, die im Inneren des Rhein-Weser-Turms nach oben führen, geht es hinauf. Immer wieder bieten sich bereits beim Aufstieg schöne Ausblicke auf die Umgebung.

 

Oben angekommen können wir dann das gesamte Panorama genießen. Es ist ein Traum. Die Sonne strahlt, der Himmel ist blau und weit reicht der Blick über die grünen Berge und Täler. An allen Seiten sind Tafeln angebracht, die die Berge und Orte, die wir erblicken können, benennen.

 

Rhein-Weser-Turm
Ausblick vom Rhein-Weser-Turm

Und so beschließen wir die 6. Etappe mit diesem wunderbaren Panorama.

 

Short-Facts Etappe 6 von Latrop zum Rhein-Weser-Turm

 

Auch diese Etappe bietet wieder viele Highlights am Rothaarsteig. Die einzigartige Aussicht vom Rhein-Weser-Turm entschädigt für den mühevollen Beginn der Wanderung, bei dem es nur bergauf ging.

 

Anbei noch ein paar Bilder sowie der Link zum GPS-Track auf Outdooractive (folgt).

 

Liebe Grüße eure Borderherzen

 

 

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