Wandern im Hönnetal – das ist Erlebnis pur. Hier wandelt ihr auf den Pfaden der “Sieben Jungfrauen” entlang der malerischen Hönne und könnt zudem noch eine echte Höhle – die Feldhofhöhle – erkunden. Kinder zum Wandern zu motivieren kann nicht einfacher sein. Aber auch für geologisch Interessierte ist dies eine wunderbare Tour.

Hönnetal

Wandern im Hönnetal – Tourfakten

Länge: 6,2 Kilometer

Höhenmeter: 74 Meter

Familienhighlights: malerisches Hönnetal, bezaubernde Eisenbahnviadukte, Felsformation Sieben Jungfrauen, Feldhofhöhle, zwei Stationen des Walderlebnispfads Balve – Hemer, Burg Klusenstein

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Parkplatz: Wanderparkplatz Balve Volkringhausen

Wegzeichen: V1, V2

wandern im Hönnetal

Entlang der Hönne und bizarren Felsen

Unsere Rundwanderung beginnt am Wanderparkplatz in Balve Volkringhausen (Achtung: nicht der Parkplatz direkt an der Schützenhalle, sondern noch unter der Eisenbahnbrücke durchfahren). Alternativ ist praktischerweise auch eine Anreise mit der Bahn möglich, denn ein Haltepunkt befindet sich ebenso direkt am Einstieg zur Tour.

Von hier folgen wir nun dem Wegzeichen V1 und wandern auf urigen Pfaden zwischen der Hönnetalbahn, der flachen und munter dahin plätschernden Hönne und herrlichen Wiesen. Einziger Wermutstropfen sind die Geräusche der Landstraße, die im Hönnetal auch unser fast ständiger Begleiter ist.

In Binolen können wir einen Abstecher zur Reckenhöhle machen. Wer mag folgt hier den entsprechenden Wegweisern. Ansonsten durchqueren wir nun eine der vielen Eisenbahnbrücken, die sich durchs Hönnetal ziehen, passieren den Ort an seinem linken Rande und halten uns weiter entlang des Flusses.

Erneut unterwandern wir eine zauberhafte Brücke und entdecken knapp dahinter, oben im Fels, die Haake-Höhle.

Die Sieben Jungfrauen des Hönnetals

Wenig später wartet bereits das nächste Highlight des Weges auf uns – die Felsformation “Sieben Jungfrauen”. Durch die “Felsglotze”, einer Station des Walderlebnispfades von Balve nach Hemer, können wir einen Blick auf das majestätische Gebilde aus Gestein werfen.

Der Sage nach handelt es sich bei den hervorstechenden Felsen um sieben versteinerte Jungfrauen, die das Herz eines bereits vergebenen Ritters, der auf der Burg Klusenstein lebte, gewinnen wollten und zu viel eines Wunderpulvers einnahmen, bis sie schließlich versteinerten. Die ausführliche Geschichte könnt ihr auf der Infotafel vor Ort nachlesen.

Wandern im Hönnetal

Das Hönnetal – Tal der Höhlen

Das Hönnetal hat eine ganz besondere Geologie und mit Blick auf die außergewöhnlichen Felsen am Wegesrand, wird dies überall auf der Tour deutlich. An der Felsglotze zweigen wir nach links ab und bergauf wandern wir nun zur Feldhofhöhle.

Wandern im Hönnetal zur Feldhofhöhle

Der weit offene Schlund des Höhleneingangs lädt zur Besichtigung ein. Doch Obacht, es ist finster in der Höhle. Sämtliches Licht wird von den dunklen Felswänden verschluckt und selbst die Taschenlampe des Smartphones richtet hier nicht viel aus. Wer weiter in die Höhle hinein möchte, sollte sich unbedingt eine richtige Taschenlampe mitnehmen, denn es lohnt sich, einmal auf Erkundungstour zu gehen.

Feldhofhöhle Hönnetal

Immerhin gut 100 Meter können wir in die Tiefen wandern. Die Höhlendecke besteht aus ungewöhnlichem Gestein, das merkwürdige Tropfenformen bildet.

Feldhofhöhle Hönnetal

Dazu bilden sich im Winter Eiszapfen an Höhleneingängen, so dass es hier viele Besonderheiten zu erkunden gibt.

Hönnetal

Pause mit Blick auf die Burg Klusenstein

Nach der Höhlentour bietet sich eine kleine Pause auf der Bank davor mit Blick auf die Burg Klusenstein an. Zumindest im Winter können wir das malerische Exemplar auf der 60 Meter hohen Felsklippe am gegenüberliegenden Hang gut erkennen.

Die Höhenburg wurde im Jahre 1353 erbaut und thront stolz an ihrem Platze.

Burg Klusenstein Hönnetal

Walderlebnis im Hönnetal

Als nächstes durchschreiten wir zwei imposante Felsen, die aussehen, als würden sie ein Portal zu einer anderen Welt bilden. Nun wird es idyllisch und ruhig im Wald. 

Hönnetal

Tief im Tal fließt der Bremkebach wie durch einen Canyon. An einer Lichtung halten wir uns weiter rechts des Weges und gelangen bald darauf zur zweiten Station des Walderlebnispfades von Balve nach Hemer.

Wandern im Hönnetal

An dieser Stelle lädt uns ein Figurentheater zu ein bisschen Kreativität ein und wir lassen uns diesen Spaß nicht nehmen.

Zauberhaftes Hönnetal

An der kommenden Weggabelung zweigen wir nach links ab und folgen nun stetig dem Höhenzug.

Wandern im Hönnetal

Kaum andere Wanderer sind hier unterwegs und wir genießen die Stille des winterlichen Waldes. Zart bedeckt der Schnee die Hänge, liegt auf den kahlen Zweigen der Buchen und den grünen Ästen der Fichten.

Wandern im Hönnetal

Etwas Spaß im Schnee ist drin und auf die Baumstümpfe der gefällten Bäume setzen wir ein paar Schneefiguren.

Wandern im Hönnetal

Von einem gerodeten Hang blicken wir weit über die umliegenden Höhen und gemächlichen Schrittes führt uns der Weg immer geradeaus zurück bis Volkringhausen Glashütte.

Fazit Wandern im Hönnetal

Bizarre und sagenumwobene Felsen, eine mystische Höhle, die kristallklare Hönne, malerische Eisenbahnviadukte, eine Burg auf einer Klippe und sogar ein Theaterspiel sorgen bei dieser Tour für viel Abwechslung. Die Rundwanderung ist das perfekte Abenteuer für Familien.

Den GPS-Track zu dieser Tour findet ihr auf Outdooractive.

Viel Spaß beim Wandern im Hönnetal – eure Dina

Sämtliche Bordeherz Tourenempfehlungen im Sauerland findet ihr hier:

Wandern im Sauerland

oder ab Mai 2021 in unserem neuen Wanderführer “Ich bin dann mal wandern – Sauerland”*, der im Emons Verlag erscheint und 25 tollte Wanderungen beinhaltet.

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Wandern im Hönnetal

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