Die Haard – Dichter Wald und weiter Ausblick

Wanderung vom 09.07.2017 – Route von wanderwege-nrw.de

Parkplatz: großer Wanderparkplatz Cafe/Restaurant Mutter Wehner


Naturpark Hohe Mark
Infotafel am Wanderparkplatz

Höhenunterschied: 127m

Länge: 9,2km angegeben (wir sind 13 km gelaufen)

Dauer: 3 Stunden

Familien-Check: Lange Strecke nur für wanderfreudige Kinder, Wege teils breit, teils schmal und eingewachsen (auf Zecken kontrollieren), schöne Picknickmöglichkeiten, super Aussichtsturm, eine Schutzhütte und Tafeln des Naturlehrpfads liegen auf der Runde, Einkehrmöglichkeit bei Mutter Wehner

Hunde-Check: Wege überwiegend im schattigen Wald, jedoch keine Trink- und Bademöglichkeiten, unbedingt bei schönem Wetter Wasser mitnehmen

Highlights: herrliche Aussichten auf die Haard vom Feurwachturm

Empfehlung: Route unbedingt in einem GPS Gerät abspeichern, sonst kaum nach zu wandern oder detaillierte Karte mitnehmen


Eine schöne Sommerwanderung durch die Haard

In Vorbereitung auf unseren bevorstehenden Wanderurlaub hatten wir uns für letzten Sonntag eine Rundwanderung durch den Naturpark Hohe Mark – genauer gesagt durch die Haard bei Oer Erkenschwick – herausgesucht.

Die Route hatten wir auf der Webseite wanderwege-nrw.de gefunden. Da es sich um einen recht langen Rundweg über verschiedenste Wegbezeichnungen und mit vielen Abzweigungen handelt, entschieden wir uns den genauen Wegverlauf in unsere Bergfex App zu laden, um uns unterwegs nicht zu verlaufen. Dennoch gestaltete sich die Wegführung vor Ort nicht ganz so einfach, da es anscheinend nicht mehr alle Wege gab und so wurden aus den angegebenen 9,2km rund 13km. Bei dem herrlichen Wetter war dies aber nicht dramatisch und genug Verpflegung hatten wir auch dabei.


Start der Wanderung am Cafe/Restaurant Mutter Wehner

Zu Beginn der Wanderung ist zu beachten, dass der Streckenverlauf entgegen des Uhrzeigersinns angegeben ist. Ihr parkt also auf dem Wanderparkplatz und geht  auf das Restaurant zu. An diesem geht es rechts vorbei in Richtung des ausgeschilderten Ponyhofes.


Reiten Hohe Mark
Reiten in der Haard

Nun geht es zunächst über anfangs schöne sandige und später breite Wanderwege bis zum ersten Ziel, dem Feuerwachturm „Farnberg“. 36m ragt der Turm aus dem dichten Wald in den Himmel und ist bis fast ganz oben begehbar. Die letzte Etage ist verschlossen und dem Waldbeobachter vorbehalten. Von oben bietet sich dann ein wunderschöner Blick über die Haard, die weiten Wälder und Felder.

Am Fuße des Turm befindet sich ein Picknickplatz, an dem ihr rasten könnt.


Feuerwachturm Farnberg
Der Feuerwachturm auf dem Farnberg

Den Farnberg hinab

Der weitere Streckenverlauf führt zunächst etwas bergab und es wird deutlich, warum die Anhöhe mit dem Feuerwachturm „Farnberg“ heißt. Wir durchqueren nun auf schmalen Wegen einen dichten Mischwald mit reichlich Farnkraut und fühlen uns wie im Dschungel. Ganz allein wandern wir ungestört durch diese traumhaft schöne und grüne Landschaft.

Später wechseln sich wieder breite Wanderwege mit schmalen Pfaden ab und meistens sind wir in diesem riesigen Waldgebiet allein unterwegs.


Die Ahsener Allee in der Haard

Schließlich landen wir auf der Ahsener Allee, einem breiten Wanderweg, gesäumt von zahlreichen jungen Birken. Einige Birken sind mit Schildern von ihren Baumpaten gekennzeichnet, eine wirklich schöne Idee, denn hier haben sich sowohl frisch Vermählte, als auch Ehepaare zur Silberhochzeit, Familien und andere Paten verewigt.


St. Johannes Kreuz
St. Johannes Kreuz

Der Allee folgend erreichen wir das mächtige St. Johannes Kreuz an einer Weggabelung und eine kleine Schutzhütte, an der wir wieder ein kleines Päuschen verbringen.


Wald, Wald und noch mehr Wald

Hier verlassen wir nun wieder den breiten Wanderweg und folgen einem kleinen Pfad  quer durch den Wald, wo wir wieder alleine sind. Ein Stück weiter wird der Weg wieder breiter. Wir passieren ein Jesus-Kreuz mit Bänken, schönem Blick über die leuchtenden Felder und ein paar idyllisch gelegene Wohnhäuser, bevor es wieder einen kleinen Waldweg hineingeht, der uns das letzte Stück zum Parkplatz zurückführt.

Hier führt es uns nochmal in Richtung Mutter Wehner, denn schließlich sind wir hungrig und durstig und wollen uns noch für die vielen Kilometer belohnen.


Naturpark Hohe Mark
Hier ist es wie im Dschungel

Fazit zur Rundwanderung

Abwechslungsreiche Wanderung durch die wunderbare Landschaft. Wir werden sicher wiederkommen und weitere Strecken erkunden. Und falls ihr nun Lust bekommen habt, auch einmal durch die Haard zu marschieren, euch die Rundwanderung aber zu weit ist, so findet ihr auf dem Schild am Wanderparkplatz auch kürzere Strecken.

Ich wünsche euch viel Spaß.

Liebe Grüße

Eure Dina

Unsere Bildergalerie von der Wanderung:

 

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